Vor die Tür gesetzt

habe ich in den letzten beiden Tagen die ersten Paradeiser, Chilis und Paprikas.

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In jedem Topf dürfen je eine Tomate und eine Chili oder Paprika Platz nehmen.

Zwar bin ich erkältet und habe keine Stimme, aber das Auspflanzen ist keine anstrengende Arbeit, sobald die Töpfe einmal vorbereitet sind. Und das habe ich schon in den letzten Wochen sukzessive getan.

Die Wetterprognose ist so gut, dass ich die geschützt auf der Terrasse oder vor Hauswänden stehenden Pflanzen endlich ins Freie entlassen konnte. Nur einmal noch soll die Temperatur nachts auf 9 Grad runtergehen. Das halten die jungen Erwachsenen spielend aus, wo sie doch schon wochenlang auf ihr Leben in der großen Welt vorbereitet wurden.

2015-05-06_03wzDie ungeschützt im Gemüsegarten wachsenden Tomaten müssen noch warten, bis der angekündigte Regen vorüber ist, dann beginnt auch für sie der Ernst des Lebens.

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Vor den Töpfen all die Pflanzen, die in ihren Anzuchttöpfchen noch immer auf die große Freiheit warten.

Zum Auspflanzen der Tomaten habe ich vor einigen Jahren schon einmal einige Tipps gegeben, nachzulesen im Beitrag “Der Geschmack der Freiheit“.

Ich hoffe nun, die Pflanzen fühlen sich wohl in ihren neuen Wohnungen und liefern viele Früchte und Freude! Mit dem Blühen haben ja einige schon vorher angefangen. Die ersten Blütenansätze gab es bei der Gelben Johannisbeertomate und der Ampeltomate rosa.

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Blüte der Gelben Johannisbeertomate

Und ich hoffe, sie haben meine Beschwörungen gehört, sich nur ja anständig zu benehmen in der Welt der Erwachsenen. Laut sprechen konnte ich ja nicht, also musste ich quasi Gedankenmurmeln. Vermutlich verstehen sie das aber genau so gut.

13 Kommentare zu “Vor die Tür gesetzt

  1. Barbara

    Liebe Margit, wenn ich auf die Grösse der Pflanzen und das Datum schaue an welchem du deine Tomaten & Co. raus gestellt hast und sie mit meinen eigenen von heute vergleiche, dann müssten bei dir jetzt wahrscheinlich schon kleine Früchtchen zu sehen sein. Meine sehen heute erst so aus wie deine anfangs Mai…..dabei habe ich die Setzlinge nicht mal selbst gezogen, sondern gekauft. Du scheinst einfach ein grüner Daumen, nein zwei grüne Händchen zu haben :-)! Hoffentlich geht es mittlerweilen deiner Stimme wieder besser.
    Frohes, gemütliches Werkeln im Garten sowie viele liebe Grüsse,
    Barbara

  2. Kathinka

    Hallo Margit,
    ich hatte eigentlich vor, die kalte Sophie noch abzuwarten, aber offensichtlich fallen auch die Eisheiligen dieses Jahr komplett aus! Jetzt stehen auch bei mir die ersten Tomaten- und Chilipflanzen seit vier Tagen draußen! Deine Idee, Tomate und Chili zu kombinieren gefällt mir! Allerdings habe ich nun schon alle einzeln gepflanzt.. Na, vielleicht nächstes Jahr.
    Viele Grüße
    Kathinka

  3. Kathrin

    Liebe Margit, ich werde morgen wohl auch damit anfangen meine Tomaten in die beiden Gewächshäuser zu pflanzen. Sie beginnen teilweise schon zu blühen, es wird einfach Zeit, dass sie an ihren richtigen Standort kommen. Frost sollte ja eigentlich keiner mehr kommen.

    lg kathrin

  4. Anita

    Hallo Margit
    Wieviel Liter fassen Deine Töpfe, dass Du zwei Pflanzen unterbringen kannst? Und vertragen sich Tomaten und Paprika gut?
    Gruss – Anita

  5. Ute

    Dieses Jahr scheinen die Eisheiligen ja nicht so dramatisch kalt zu werden. Unsere Tomaten stehen auch bereits auf der Terrasse. Allerdings brauchen sie so langsam mal größere Töpfe. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Tomaten.
    LG, Ute

  6. Sara (Herz und Leben)

    Witzig, Dein Titel hört sich in der Tat nach etwas Schlimmeren an. 🙂
    Tricky. *zwinker*
    Ich habe das mit den Tomaten früher mal so mal so gehandhabt, je nach Witterung und Gefühl und lag damit immer richtig.
    Jetzt hab’ ich keine Zeit mehr für Tomaten, die gedeihen bei uns dann nicht, wenn ich sie öfter vernachlässigen muß.

    Den Hartriegel fand ich schon wunderschön. Und wenn wir nicht so einen schwierigen Garten hätten und ich genau wissen würde, daß wir hier sehr lange bleiben, hätte ich es mir evt. überlegt. Doch diese Frage stellte sich ja nicht, denn er war bereits vergeben und im Internet habe ich allerdings gefunden, daß es ihn auch günstiger gibt. Zu Spontankäufen neige ich an sich ohnehin nicht so sehr und im Augenblick haben bei uns auch andere Prioritäten Vorrang. Da überlegt man sich so hohe Ausgaben ohnehin. Aber wunderschön ist er. 😉 🙂

    Liebe Grüße
    Sara

  7. Hexenrosengarten

    Hallo Margit,
    ich traue mich nicht, Tomaten vor den Eisheiligen auszupflanzen. Normalerweise habe ich auch nicht die Ausdauer, die Sämlinge ausreichend zu päppeln. So setze ich allenfalls einige gekaufte Pflänzchen.
    Und deine Pflänzchen sehen so kräftig aus und Du hast sogar schon Blüten. Klasse!
    Viele Grüße von Christine aus dem Hexenrosengarten.

  8. Margrit

    Dein Schatz wird sicher auch Zeichensprache verstehen, die Pflanzen eher nicht. :))) Aber du wirst sie schon zur Räson bringen, falls sie sich in Freiheit nicht benehmen.

    Ich wünsche dir guten Ernteerfolg, irgendwann mal.
    Margrit

  9. Margit

    Ich dachte zuerst auch an Schlimmeres…. aber zum Glück hast Du ja nur Deine Pflänzchen vor die Tür gesetzt!!! Die sehen ja schon richtig gut aus und lassen auf eine gute Ernte schließen!!!
    Drücke Dir jedenfalls die Daumen!
    Viele Grüße von
    Margit

  10. Anette Ulbricht

    Hallo Margit,
    so mild ist es bei euch, dass du die Tomaten raussetzen kannst? Wir haben noch immer sehr kalte Nächte und alles steht drin, ich kann kaum noch treten, so voll ist das Haus. Nur meine vorgezogenen Geranien dürfen jeden Tag an die frische Luft. Aber abends schleppe ich sie wieder rein damit die Nachtfröste sie nicht umbringen.
    Liebe Grüße,
    Anette

  11. Sigrun

    Ach so – und ich dachte, es wäre dein Mann, den du rausgesetzt hast!;))
    Sag mal, was ist eigentlich aus deinen Hostazuchterfolgen geworden? Gibt es da was zu sehen? Ich hatte meiner Freundin vor zwei Jahren drei gegeben, die sind spitz und gelb, ganz schön – aber wenig wüchsig.

    Sigrun

    1. Margit Post author

      Nein, nix zu sehen. Ich hab nur einige Samen verschiedener Hosas ausgesät, komischerweise haben die alle einfarbige, vom Farbton her blaugrüne Pflanzen gebracht mit recht großen Blättern. Pech. Und ich war auch nicht genug dahinter. Hab dann mangels Zeit wieder mit solchen Experimenten aufgehört, das ist mir zu mühsam neben all der anderen Arbeit mit dem Aussäen. Da geh ich dann doch lieber ab und zu in eine Gärtnerei 🙂
      Und ein großes NEIN: Mein Schatz wohnt noch immer hier, auch wenn es zur Zeit ein wenig langweilig ist mit mir, so ganz ohne Stimme!
      Herzliche Grüße, Margit

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